Aktuelle Entwicklungen bei Amazon, Google und Meta Ads – kompakt zusammengefasst.
Seit 3. August 2026 lässt sich kein neues kampagnenweites Broad Match und keine Dynamic Search Ad mehr klassisch anlegen. Bestandskampagnen werden ab September automatisch auf AI Max migriert, Dynamic Search Ads folgen im Februar 2027.
Meta hat Advantage+ Shopping in Advantage+ Sales umbenannt und die alten Campaign-APIs für Shopping- und App-Kampagnen zum 19. Mai 2026 endgültig abgeschaltet. Wer noch über Legacy-Flows anlegt, muss auf die neue Advantage+-Struktur umstellen.
Click-through zählt seit März 2026 nur noch echte Link-Klicks. Likes, Kommentare, Shares und Video-Views ab 5 Sekunden laufen jetzt separat als "Engage-through" mit eigenem 1-Tage-Fenster. Die Conversion-Zahlen in Ads Manager lesen sich dadurch anders, ohne dass sich an der Performance etwas ändert.
Seit 15. Juni 2026 bestimmt allein der ad_storage-Wert im Consent Mode, welche Werbedaten von GA4 zu Google Ads fließen – Google Signals ist entkoppelt und wirkt nur noch auf das Analytics-Reporting selbst. Für EU-Traffic muss ad_storage bis zur aktiven Einwilligung weiterhin auf "denied" stehen.
In einem Update vom 20. August 2026 beschreibt Amazon Ads gemeinsam mit HUMAN Maßnahmen gegen Made-for-Advertising-Supply im offenen Internet. Für DSP-Planung ist das ein Hinweis auf Supply-Quality- und Brand-Safety-Prüfung, kein pauschaler Performance-Nachweis.
Google meldet, dass die Search-Console-Reports für Sichtbarkeit in generativen Suchfunktionen seit 31. August 2026 weltweit ausgerollt sind. Prüfen Sie die neuen Daten als zusätzliches Sichtbarkeitssignal für AI Overviews und AI Mode; sie sind kein eigenständiger Ranking- oder Conversion-Nachweis.
Die globale Anpassung für budgetlimitierte Kampagnen mit Target CPA, Target ROAS oder vergleichbaren Zielstrategien ist seit August 2026 ausgerollt. Google empfiehlt, Kampagnen und Ziele zu prüfen; Budgets und Gebotsziele werden nicht automatisch geändert.
Google hat die Dokumentation zur Site-Reputation-Policy am 28. August 2026 mit einem Hinweis auf einen angepassten Durchsetzungsansatz im Europäischen Wirtschaftsraum aktualisiert. Das ist ein Policy-Signal, aber kein Beleg für eine konkrete Rankingänderung; betroffene Inhalte sollten gegen die offizielle Dokumentation geprüft werden.
Ab September 2026 entfällt in Search-Kampagnen die kampagnenweite Sprachziel-Einstellung. Google ordnet Anzeigen stärker nach erkannter Nutzersprache und passender Anzeigen- und Landingpage-Sprache aus; bei Performance Max gilt die Änderung nur für das Search-Netzwerk. Für Deutschland sollten Anzeigentexte, Landingpages und Sprachvarianten geprüft werden.
Amazon-spezifische Advertising-Updates finden Sie in der Amazon-News-Seite von Sellantica.
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